Armour of GOD- Fürst Erzbischof Dr. Uwe Rosenkranz

 Zieht an die ganze Waffenrüstung des Geistes 

D-R Put you on the armour of God, that you may be able to stand against the deceits of the devil.
KJV 1900 Put on the whole armour of God, that ye may be able to stand against the wilesof the devil.
LEB Put on the full armor of God, so that you may be able to stand against the stratagems of the devil,
LUT1912 Ziehet an den Harnisch Gottesdaß ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels.
SBLGNT ἐνδύσασθε τὴν πανοπλίαν τοῦ θεοῦ πρὸς τὸ δύνασθαι ὑμᾶς στῆναι πρὸς τὰς μεθοδείας τοῦ διαβόλου·

D-R For our wrestling is not against flesh and blood; but against principalities and powers, against the rulers of the world of this darkness, against the spirits of wickedness in the high places.
KJV 1900 For we wrestle not against flesh and blood, but against principalities, againstpowers, against the rulers of the darkness of this world, against spiritual wickedness in high places.
LEB because our struggle is not against blood and flesh, but against the rulers, against the authorities, against the world rulers of this darkness, against the spiritual forces of wickedness in the heavenly places.
ELB 1905 Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewaltenwider die Weltbeherrscher dieser Finsterniswider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.
LUT1912 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigennämlich mit den Herren der Weltdie in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

D-R Therefore, take unto you the armour of God, that you may be able to resist in the evil day and to stand in all things perfect.
KJV 1900 Wherefore take unto you the whole armour of God, that ye may be able to withstand in the evil day, and having done all, to stand.
LEB Because of this, take up the full armor of God, in order that you may be able to resist in the evil day, and having done everything, to stand.
ELB 1905 Deshalb nehmet die ganze Waffenrüstung Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage zu widerstehen undnachdem ihr alles ausgerichtet habtzu stehen vermöget.
LUT1912 Um deswillen ergreifet den Harnisch Gottesauf daß ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget.

D-R Stand therefore, having your loins girt about with truth and having on the breastplate of justice:
KJV 1900 Stand therefore, having your loins girt about with truth, and having on the breastplate of righteousness;
LEB Stand therefore, girding your waist with truth, and putting on the breastplate of righteousness,
ELB 1905 Stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustharnisch der Gerechtigkeit,
LUT1912 So stehet nunumgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Panzer der Gerechtigkeit
D-R And your feet shod with the preparation of the gospel of peace.
KJV 1900 And your feet shod with the preparation of the gospel of peace;
LEB and binding shoes under your feet with the preparation of the good news of peace,
ELB 1905 und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens,
LUT1912 und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens.
D-R In all things taking the shield of faith, wherewith you may be able to extinguish all the fiery darts of the most wicked one.
KJV 1900 Above all, taking the shield of faith, wherewith ye shall be able to quench all the fiery darts of the wicked.
LEB in everything taking up the shield of faith, with which you are able to quench all the flaming arrows of the evil one,
ELB 1905 indem ihr über das alles ergriffen habt den Schild des Glaubens, mit welchem ihr imstande sein werdetalle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen.
LUT1912 Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubensmit welchem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösewichtes;
D-R And take unto you the helmet of salvation and the sword of the Spirit (which is the word of God).
KJV 1900 And take the helmet of salvation, and the sword of the Spirit, which is the word of God:
LEB and receive the helmet of salvation, and the sword of the Spirit, which is the word of God,
ELB 1905 Nehmet auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist;
LUT1912 und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

Waffen. Das A. T. kennt eine doppelte Art der Bewaffnung, die leichte mit Schild und Bogen oder Schleuder, und die schwere mit Schwert, Spieß und größerem Schild, 2 Chr. 14, 7. Damit war wohl — namentlich in früherer Zeit — die regelmäßige Ausrüstung des gemeinen Kriegers erschöpft. Erst in späterer Zeit bilden auch Helm und Panzer Stücke der regelmässigen Bewaffnung, 2 Chr. 26, 14. I. Schutzwaffen. 1) Der Schild. Der hebr. Text unterscheidet durch verschiedenen Ausdruck zwei Arten desselben, den großen und den kleinen, 1 Kö. 10, 16 f.; Luthers „Tartsche“ dient nur der Abwechslung im Ausdruck und bezeichnet bald den einen, bald den andern, Jer. 46, 3, vergl. mit 1 Kö. 10, 16 f. Er war gewöhnlich aus Holz, Hes. 39, 9 f., und mit Leder überzogen, seltener aus Erz, 1 Kö. 14, 27, noch seltener vergoldet, 1 Kö. 10, 16 f.; 14, 26; 2 Sa. 8, 7. Der Krieger hielt ihn in der linken Hand, vgl. 2 Kor. 6, 7. Seine Form war wenigstens in späterer Zeit länglich rund. 2) Der Helm aus Erz, 1 Sa. 17, 5. 38; 1 Makk. 6, 35, erscheint Außer 2 Chr. 26, 14 meist als Waffenstück fremder Krieger (Abb. 370), Jer. 46, 4; Hes. 23, 24; 27, 10; 38, 5. 3) Der Panzer (Luth. Wsh. 5, 19; Eph. 6, 14; 1 Th. 5, 8: „Krebs“, sonst Panzer oder Harnisch), war teils von Leder und mit schuppenartigen Metallplatten besetzt, 1 Sa. 17, 5. 38, teils von Eisendraht, 1 Makk. 6, 35, und scheint nur die Brust bedeckt zu haben, so daß Ahab durch einen zwischen Panzer und Wehrgehänge eindringenden Pfeil verwundet werden konnte, 1 Kö. 22, 34. 4) Eherne Beinschienen werden nur 1 Sa. 17, 6 erwähnt, sonst scheint der Krieger die gewöhnlichen Sandalen getragen zu haben, 1 Kö. 2, 5; Jes. 5, 27. — II. Trutzwaffen. 1) Das Schwert aus Eisen, 1 Sa. 13, 19; Jes. 2, 4; Mi. 4, 3, oft zweischneidig, Ri. 3, 16; Spr 5, 4; Hbr. 4, 12, wurde in einer Scheide, 1 Sa. 17, 51; 2 Sa. 20, 8; Jer. 47, 6, an der linken Seite getragen; wenn Ehud es an der rechten trägt, so wird dies besonders erklärt Ri. 3, 16. 21. 2) Die Lanze, Luther: Spieß, Speer, aus hölzernem Schaft (Luther auch: Stange), 1 Sa. 17, 7; 2 Sa. 21, 19, und eiserner Spitze, 1 Sa. 13, 19; 17, 7; Jes. 2, 4, bestehend, findet sich als gewöhnliche Stoßwaffe sowohl in der Hand des Heerführers, 1 Sa. 21, 9; 26, 8; 1 Chr. 12, 8. 24, wie in der des gemeinen Kriegers, 1 Sa. 13, 19. 22. Kürzer und leichter ist der Wurfspiess, 1 Sa. 18, 10 f.; Hi. 39, 23 (ein solcher ist wohl auch 1 Sa. 17, 6 gemeint, wo Luther Schild übersetzt), wenn gleich beide im einzelnen Fall schwer auseinanderzuhalten sind. 3) Der Bogen war gewöhnlich aus Erz, Ps. 18, 35; Hi. 20, 24, und daher schwer zu spannen, weshalb das hebr. Wort hiefür „treten“ bedeutet. Die Pfeile waren aus Rohr verfertigt, mit einer Spitze von Eisen oder Bein, zuweilen vergiftet, Hi. 6, 4, oder brennend, Eph. 6, 16, und wurden im Köcher auf dem Rücken getragen, 1 Mo. 27, 3; Hi. 39, 23; Ps. 127, 5. Als hervorragende Bogenschützen werden genannt die Benjaminiten 1 Chr. 8, 40; 12, 2; 2 Chr. 14, 7, die Elamiter Jer. 49, 35. 4) Die Schleuder, bestehend aus einem Stück Leder oder Zeug, an welchem Stricke befestigt waren, im Hirtenleben zur Abwehr der Raubtiere gebraucht, 1 Sa. 17, 40, fand im Krieg ebenfalls als Waffe des leichten Fußvolks Verwendung, Ri. 20, 16. 5) Die Keule ist vielleicht Hi. 41, 21 erwähnt (Luth.: Hammer), die Streitaxt Jer. 46, 22; Ps. 74, 5, vielleicht auch Ps. 35, 3, wo Luther das Wortmit „schützemich“ überseizt, der Streithammer Jer. 50, 23; 51, 20, auch Spr. 25, 18 (Luth.: Spieß). Unter den Fauststangen Hes. 39, 9 haben wir uns wohl metallbeschlagene Stäbe zu denken, während die „Stangen“ Mt. 26, 47 usw. wohl einfach Stöcke, Prügel waren. — Unter „Rüstung“ 2 Kö. 10, 2 sind W. aller Art gemeint, ohne nähere Bestimmung (2 Kö. 3, 21 ist Rüstung = Kriegsdienst). Bei Rüstung der Pferde Sach. 14, 20 ist nicht an einen Panzer der Pferde zu denken; die rev. Übers. hat: Schellen der Pferde. Ausgezeichnete Krieger hatten in der Schlacht Waffenträger um sich, Ri. 9, 54; 1 Sa. 14, 1 ff.; 16, 21; 31, 4 ff. Zeughäuser sind 2 Kö. 20, 13; Jes. 39, 2; Ne. 3, 19 erwähnt. — Nachdem Rom fast alle bekannten Völker unterworfen hatte, finden wir die röm. Kriegsknechte (worunter germanische Söldlinge nicht fehlten) auch in Jerusalem (Mt. 27, 27; Joh. 19, 2 ff. und oft). Die Abb. 371 zeigt solche in ihrer Waffenrüstung. — Über die einzelnen Stücke der geistlichen Waffenrüstung, welche der Apostel Eph. 6, 14 ff. empfiehlt, s. Helm, Panzer, Schild, Schwert.
O. Kirn.

Abb. 368. Waffenrüstung.

Abb. 369. Ägyptisches Schwert.

Abb. 370. Ägyptische und assyrische Helme.

Abb. 371. Römischer Legionssoldat (in der Mitte) und hilfssoldaten. Von der Trajanssäule in Rom.

Kirn, O. (1912). Waffen. In P. Zeller (Hrsg.), Calwer Bibellexikon: Biblisches Handwörterbuch illustriert (Dritte, verbesserte Auflage, S. 794–795). Calw; Stuttgart: Verlag der Vereinsbuchhandlung.

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